Judentum – Christentum – Islam
Warum wir die Religionen zur gerechten Gestaltung der Welt benötigen

Wenn heute von Religion bzw. Religionen gesprochen wird, dann eher von deren problematischen Seiten: ihr schwieriges Verhältnis zur Demokratie, ihre Intransparenz, ihre Modernitätsunverträglichkeit, ihr Gewaltpotential, ihre Frauenfeindlichkeit uvm.
Das alles ist nicht von der Hand zu weisen. Und doch ist es nicht die alleinige Möglichkeit, sich der Rolle der Religionen in der Gestaltung unserer Welt zu nähern. Religionen, die drei großen Buchreligionen allemal, können auch einen konstruktiven, ja unverzichtbaren Beitrag zur Gestaltung unserer Welt liefern. Sie haben nicht nur ein gesellschaftskritisches Potential, sondern tradieren auch elementare und zukunftsfähige Hoffnungen.
Wir möchten uns in den theologischen Gesprächen mit dem befreienden, zukunftsstiftenden Potential des Judentums, Christentums und des Islam beschäftigen. Dabei geht es nicht in erster Linie um einen Vergleich der Religionen. Das wurde und wird ja immer wieder behandelt. Es geht uns eher darum, die weniger bekannten, aber religiös wie politisch herausfordernden Positionen der drei großen Religionen herauszufinden, um daraus auch Inspirationen für einen gesellschaftlich relevanten Beitrag der Religionen für unsere Zeit zu erhalten.

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Veranstaltungsort:
Saal der Pallottikirche an Haus Wasserburg

Termin:
Dienstag 12. Dezember 2017, 19:30 Uhr


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