Lesung mit Armin Langer

Angesichts anhaltender Islamphobie im „christlichen“ Abendland beschreibt der 1990 als Sohn ungarischer Migranten in München geborene angehende Rabbiner und Publizist Armin Langer in seinem Buch „Ein Jude in Neukölln“ seinen Weg zu einem Miteinander der Religionen.

Langer ist Mitbegründer der Salaam-Schalom-Initiative (www.salaamschalom.wordpress.com), die im Dezember 2013 in Berlin – Neukölln gegründet für ein friedliches Zusammenleben und Solidarität in Neukölln, Berlin und darüber hinaus steht. Sie fördert das mit unterschiedlichen Aktionen und Projekten, die auf gesellschaftliche und juristische Ausgrenzungen in der Gesellschaft aufmerksam machen.

Die Juden kennen Hetze und Ausgrenzung aus kollektiver Erfahrung nur zu gut, und deshalb können sie den Muslimen in Deutschland am besten helfen, dagegen anzukämpfen. So Langers These.

Armin Langer ist ein Visionär. Seine Ideen stecken an, er straft all die Lügen, die selbstgewiss den Untergang des Abendlandes predigen. „Ein Jude in Neukölln“ kommt direkt aus dem Herzen des deutschen Integrationslabors. Armin Langer lebt mittendrin und arbeitet an der Basis. Er kennt die Erfolgs- und die Irrwege: jüdisch-muslimische Menschenketten gegen Islamfeindlichkeit in Deutschland und den Schweinemittwoch für Muslime, unterstützt vom Berliner Senat.

Sein Buch ist eine begeisterte „Kampfabsage“ und die erstaunliche Geschichte eines Mannes, der in seinen jungen Jahren schon mehr bewegt hat, als es den meisten im ganzen Leben gelingt. Siehe auch (www.arminlanger.net)

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Leitung:
Armin Langer, Berlin

Veranstaltungsort:
Pallottikirche

Kosten:

10,00 Euro
an der Abendkasse oder im Vorverkauf im Pallottiner Buch- und Weltladen (buchladen@haus-wasserburg.de)


Termin:
Samstag 2. Dezember 2017, 19:00 Uhr

Einfach kommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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