Der Marsch durch die Institutionen – trotz mancher Frustrationen

Das Jahr 1968 war für die neuere Geschichte der Bundesrepublik ein tiefer Einschnitt, der auch Kirche und Theologie nachhaltig prägen sollte.

Dabei ging es neben vielen anderen Fragen zentral auch um die Aufarbeitung der Vergangenheit und die Verstrickungen in den Nationalsozialismus, um die weltweite Dominanz von West und Ost und die Gegenbewegung vieler Befreiungsbewegungen überall auf der Welt, um die zukünftige Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland.

Auch in Kirche und Theologie lassen sich in dieser Zeit wichtige Neuansätze beobachten. Angestoßen von den Auseinandersetzungen um die sog. außerparlamentarische Opposition wie auch vom 2. Vatikanischen Konzil entstanden ganz neue Denkansätze, die noch immer fruchtbar gemacht werden können.

Um all diese Punkte gab es immer schon heftige Diskussionen. Wir möchten 50 Jahre nach 1968 einige Fragen aufgreifen und mit heutigen Auseinandersetzungen konfrontieren. Denn es kann weder darum gehen, die Errungenschaften von 1968 zu glorifizieren, noch sie zu verdammen. Vielmehr sollen produktive Auseinandersetzungen auf dem Marsch durch die Institutionen geführt werden.

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Veranstaltungsort:
Saal der Pallottikirche an Haus Wasserburg

Termin:
Mittwoch 16. Mai 2018, 19:30 Uhr


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