Bild vergrößern

In Haus Wasserburg wollen wir Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Raum geben, die eigene Persönlichkeit wahrzunehmen, eigene Werthaltungen und Lebensanschauungen zu bedenken, soziale Kompetenzen zu entwickeln und sie zum Engagement in Gesellschaft und Kirche begeistern. Begegnung, Austausch und die Auseinandersetzung mit und über verschiedenste Themen sollen darüber hinaus ein vertieftes Kennen lernen und Vertraut werden innerhalb der Klasse bzw. Jahrgangsstufe ermöglichen. Diesem Anliegen dient die Durchführung von Orientierungs- und Besinnungstagen, sowie von Seminaren der sozialen, religiösen, politischen und persönlichkeitsfördernden Bildung für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 4.

Methodisch sind die Tage vielfältig gestaltet: Kreatives, Meditatives, Spannendes und Ent-Spannendes in Einzel- und Gruppenarbeit sowie erlebnispädagogische Vertrauens- und Kooperationsübungen runden neben Diskussion und Gespräch das Programm ab.

Religionspädagogisch orientieren wir uns an der Lebenswirklichkeit der jungen Menschen, die sehr verschieden religiös sozialisiert sind. So bieten wir auf dem Hintergrund christlicher Werte Deutungsmuster für eigenes Erleben an und sprechen von einem Gott, der das Leben eines jeden als wertvoll erachtet und das Glück für uns Menschen will.
Den Bedürfnissen und Erwartungen verschiedener Schulen und Schulträgern entsprechend haben wir mehrere inhaltliche Seminarkonzepte entwickelt, innerhalb derer wir bei gleich bleibenden pädagogischen und theologischen Zielsetzungen spezifische Nuancen setzen. Die Dauer der Kurse beträgt drei bis fünf Tage. In den Schulgesetzen der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen sind übrigens freie Schultage für Orientierungstage sowohl in der Mittel- als auch in der Oberstufe vorgesehen.

Allgemeine Informationen (pdf/112 KB)


„Wir werden Klasse“

Gemeinschaftserlebnistage für Kinder und Jugendliche der 4. bis 6. Klasse

Gemeinschaftserlebnistage wollen Kindern und Jugendlichen Gelegenheit geben, sich in Gemeinschaft zu erleben, soziale Umgangsformen einzuüben, eigene Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln und die der anderen als Bereicherung schätzen zu lernen. Angebote an altersgemäßen Formen von Gottesdienst und Meditation wollen darüber hinaus den Glauben als Hilfe und Herausforderung für das eigene Leben erfahrbar machen.
Die inhaltliche Gestaltung wird von zwei unserer Kursleiterinnen und Kursleitern übernommen. Wir arbeiten prozessorientiert. Sollten Sie besondere Wünsche haben, sprechen sie die Kursleiterinnen und Kursleiter vor Ort an. Inwiefern die Lehrerinnen und Lehrer an den Kurszeiten teilnehmen, gilt es zu Beginn des Seminars zu besprechen.

Konzept Gemeinschaftserlebnistage (pdf/62 KB)


Orientierungs- und Besinnungstage (Tage der Werteorientierung)

für Jugendliche der 7. bis 10. Klasse

Orientierungstage wollen jungen Menschen Gelegenheit geben, sich in Gemeinschaft zu erleben und über Themen ins Gespräch zu kommen, für die im Schulalltag wenig Raum ist: Klassengemeinschaft, Leben in Beziehungen – Familie, Freundschaft, Liebe, Partnerschaft und Sexualität, Lebensstil, Sinn des Lebens, Sucht, Zukunftsfragen, Kirche und Glaube, Gott und die Welt. All dies und mehr kann zur Sprache gebracht werden und regt dazu an, sich mit den eigenen Werten und denen anderer aus-einander zu setzen, sowie sich in der eigenen Identität und als Gruppe weiter zu entwickeln. Dabei geht es immer um die Frage, welche Werte für mein Leben wichtig sind und welche Werte ich mir für eine Gesellschaft, in der ich Leben möchte, wünsche.
Angebote an alternativen Formen von Gottesdienst und Meditation wollen darüber hinaus den Glauben als Hilfe und Herausforderung für das eigene Leben erfahrbar machen.
Die inhaltliche Gestaltung dieser Tage und der einzelnen Runden erarbeiten zwei unserer Kursleiterinnen und Kursleiter mit den Teilnehmenden gemeinsam vor Ort. Eine Themenfindung im Vorfeld in der Schule ist daher nicht notwendig. Während der Tage ist uns die Kooperation mit den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern wichtig. Dies um so mehr, da diese selbst in der Regel nicht an den Kurszeiten teilnehmen (mit Ausnahme des Tageseinstiegs).

Konzept Orientierungstage (pdf/50 KB)


Gott-und-Welt-Tage

Seminar religiös-sozialer Orientierung für Jugendliche ab 8. Klasse

Gott-und-Welt-Tage wollen jungen Menschen Gelegenheit geben, sich in Gemeinschaft zu erleben und über Themen ins Gespräch zu kommen, für die im Schulalltag wenig Raum ist: Familie, Beziehungen, Zukunft, Lebensstil, Kirche und Glaube, Gott und die Welt. All dies und mehr kann zur Sprache gebracht werden und regt dazu an, sich mit den eigenen Werten und denen anderer auseinander zu setzen, sowie sich in der eigenen Identität und als Gruppe weiter zu entwickeln.
Gott-und-Welt-Tage leben von der Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich auch auf die religiösen Aspekte der von ihnen gewählten Themen einzulassen. Wenn solche Offenheit bei allen gegeben ist, entsteht Raum mit einer ganz besonderen Qualität: Raum für wirklich tiefgehenden Austausch zu den Glaubensfragen junger Menschen und die Chance, darüber hinausgehend diesen Glauben gemeinsam zu leben und zu feiern.
Alternative Formen von Gottesdienst und Meditation wollen zudem den Glauben als Hilfe und Herausforderung für das eigene Leben erfahrbar machen.
Die inhaltliche Gestaltung dieser Tage und der einzelnen Runden erarbeiten zwei unserer Kursleiterinnen und Kursleiter mit den Teilnehmenden gemeinsam vor Ort. Eine Themenfindung im Vorfeld in der Schule ist daher nicht nötig. Während der Tage ist uns die Kooperation mit den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern wichtig. Dies um so mehr, da diese selbst in der Regel nicht an den Kurszeiten teilnehmen (mit Ausnahme des Tageseinstiegs).

Konzept Gott-und-die-Welt-Tage (pdf/52 KB)


„Team-Training“

Seminar für Jugendliche und junge Erwachsene der berufsbildenden Schulen

Team-Training-Seminare wollen jungen Menschen Gelegenheit geben, sich innerhalb einer Gruppe zu erleben,

  • die eigenen Fähigkeiten wahrzunehmen und sie in eine Gruppe einzubringen,
  • Kooperation einzuüben,
  • den Umgang miteinander zu reflektieren und
  • die Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten zu verbessern.

Konzept Teamtraining (pdf/54 KB)


Thematische Workshops

für Jahrgangsstufen und Schülervertretungen

Unser breites Angebot an thematischen Workshops will den jungen Menschen Gelegenheit geben, sich in Gemeinschaft zu erleben und sich mit Themen auseinander zu setzen, für die im Schulalltag wenig Raum ist. Wenngleich die Workshops unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte haben, regen sie alle dazu an, sich mit den eigenen Werten und denen anderer auseinander zu setzen, sowie sich in der eigenen Identität und als Gruppe weiter zu entwickeln. Angebote an alternativen Formen von Gottesdienst und Meditation wollen darüber hinaus den Glauben als Hilfe und Herausforderung für das eigene Leben erfahrbar machen.

Die inhaltliche Gestaltung der Workshops wird von unseren Kursleiterinnen und Kursleitern übernommen. (Pro Workshop rechnen wir je angefangene 18 Teilnehmende eineN KursleiterIn.) Das Thema klären wir im Vorfeld mit ihnen und den Schülerinnen und Schülern ab. Für größere Gruppen und ganze Jahrgangsstufen können das auch mehrere Workshops zu verschiedenen Themen sein, aus denen dann die Jugendlichen und jungen Erwachsenen wählen können. Für Schülervertretungen gibt es den speziellen Workshop „Macht Schule!“.

Während der Workshops ist uns die Kooperation mit den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern wichtig. Dies um so mehr, da diese selbst in der Regel nicht an den Kurszeiten teilnehmen (mit Ausnahme des Tageseinstiegs).

Wir wünschen, dass die Schülerinnen und Schüler offen sind für die Auseinandersetzung mit den Themen der von ihnen gewählten Workshops. Dieser Anspruch lässt sich natürlich nicht verordnen, daher ist für uns Freiwilligkeit ein wichtiges Prinzip bei thematisch festgelegten Workshops. Um diese Freiwilligkeit gewährleistet zu wissen bitten wir alle Schülerinnen und Schüler um eine schriftliche Anmeldung. Diese erfolgt nach Ausschreibung der Workshops in der Schule.

Konzept thematische Workshops (pdf/50 KB)

Ausschreibungen thematische Workshops (pdf/101 KB)


NEU: KlimaKreativTage

für Jahrgangsstufen 5-12

Der Klimawandel ist die wohl drängendste Herausforderung unserer Zeit. Wer aber einmal angefangen hat, sich mit dem Thema Klimawandel zu beschäftigen, wird sich bald die Frage stellen: Was tun?
In unseren KlimaKreativTagen wollen wir gemeinsam nach Antworten suchen.
Zuerst gibt’s eine inhaltliche Einführung durch die Germanwatch-Klimaexpedition. Hier wird anhand des Vergleichs von live angezeigten Satellitenbildern mit früheren Aufnahmen das Thema Klimawandel erarbeitet.
Bei einem viertägigem Aufenthalt wird das Wissen durch verschiedene Spiele und Übungen erweitert und vertieft.
Danach ermöglichen wir einen Tag lang eine Begegnung mit einer Künstlerin oder einem Künstler, die selbst mit dem Thema in Auseinandersetzung stehen. Dieser Tag kann einen „Samen legen“, Motivation grundlegen, zu einer Idee inspirieren, die die Jugendlichen mit einem unserer BildungsreferentInnen andenken und für die sie in der Schule dann Zeit und von BildungsCent Geld bekommen, um diese Idee weiterzuentwickeln und daraus ein ihnen wichtiges Projekt zu machen.

Voraussetzung für eine Teilnahme an diesen Tagen ist die Bereitschaft der Schule, der Weiterentwicklung und Platzierung eines Projektes zum Thema Klimawandel und seinen vielen Facetten Raum zu geben.

Vor der Begegnung mit der Kunst steht die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel. Sollte sich die Klasse schon einmal mit dem Thema beschäftigt haben, genügt ein dreitägiger Aufenthalt, ansonsten empfehlen wir vier Tage, um sich dem Thema Klimawandel zu Beginn intensiver widmen zu können. Wir stehen Ihnen gerne telefonisch und per E-Mail zur Seite und unterstützen Sie.

Im Anschluss an die KlimaKreativTage können Sie bei uns bis zu 500 € beantragen und damit Ihr eigenes Klima-Kunst-Projekt mit Ihren Schülerinnen und Schülern umsetzten.

KlimaKreativTage (pdf/1,6 MB)


Allgemeine Informationen

Tagesablauf:

Zeit Was?
7:45 Uhr Wecken
8:15 bis 9:00 Uhr Frühstück
9:30 Uhr Tageseinstieg, anschließend Kurszeit
12:30 Uhr Mittagessen, anschließend Freizeit
15:00 Uhr Stehkaffee
15:15 Uhr Gemeinsames Gespräch LehrerInnen-KursleiterInnen
16:00 Uhr Kurszeit
18:00 Uhr Vesper
18:30 Uhr Abendessen, anschließend Freizeit
22:00 Uhr Abendmeditation
23:00 Uhr Nachtruhe
Bei Gemeinschaftserlebnistagen (Klassenstufe 4 bis 6) findet ein gemeinsamer Tagesabschluss um 21.30 Uhr statt; die Nachtruhe ist um 22.00 Uhr. Bei Kursen, die aus Mitteln des KJP des Bundes gefördert werden, beginnt die Nachmittagseinheit in der Regel bereits um 15.30 Uhr. Die Teilnahme an den Kurs- und Mahlzeiten ist für die Schülerinnen und Schüler verpflichtend, Vesper und Abendmeditation sind freiwillige Angebote. Am Ende der Tage feiern wir in der Regel einen gemeinsamen Abschlussgottesdienst.

Hausordnung
Obgleich die Einhaltung von Schul- und Hausordnung in erster Linie in Verantwortung der Lehrerinnen und Lehrer liegt, sind sie bei dieser nicht immer nur dankbaren Aufgabe nicht alleingelassen. Die Kursleiterinnen und Kursleiter sind jederzeit bei Störungen und Konflikten ansprechbar und verstehen deren Lösung als gemeinsames Anliegen.

Freizeit
Uns ist es ein wichtiges Anliegen, den Schülerinnen und Schülern Anregungen zur gemeinschaftlichen Gestaltung der Freizeit zu geben. Daher werden nach Mittag- und Abendessen durch die Kursleiterinnen und Kursleiter je nach Nachfrage und Wetterlage Angebote gemacht. Die Palette der Möglichkeiten reicht von spielerischen und sportlichen bis hin zu musikalischen und künstlerisch-kreativen Aktionen.
Lehrerinnen und Lehrer sind ebenso eingeladen, an dieser Stelle etwas anzubieten bzw. mit dabei zu sein, denn dies sind gute Gelegenheiten, mit den Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu kommen.

Gottesdienste und Meditationsangebote

Angebote an alternativen Formen von Gottesdienst und Meditation wollen darüber hinaus den Glauben als Hilfe und Herausforderung für das eigene Leben erfahrbar machen.
Die inhaltliche Gestaltung wird von zwei unserer Kursleiterinnen und Kursleiter übernommen. Wir arbeiten prozessorientiert. Sollten Sie besondere Wünsche haben, sprechen sie die Kursleiterinnen und Kursleiter vor Ort an. Inwiefern die Lehrerinnen und Lehrer an den Kurszeiten teilnehmen, gilt es zu Beginn des Seminars zu besprechen.