Unser Verständnis von Bibliodrama

Wir verstehen Bibliodrama primär als eine Form von Seelsorge, Glaubenskommunikation und partizipativ angelegter Bibelauslegung sowie als Chance zur Entwicklung einer lebendigen Kirche.
Im Bibliodrama wird der biblische Text fassbar, begehbar, sinnfällig und erfahrbar. Menschen verbinden sich und ihre Lebensthemen und Erfahrungen im Bibliodrama mit den Rollen, Themen und Begebenheiten des biblischen Textes und erfüllen diese mit Leben.
Auf diese Weise wird der Text in vielfältiger Form eine Quelle für Glaubenserfahrungen und zu Impulsen für die persönliche und spirituelle (Weiter-) Entwicklung der Menschen, dies sich im Bibliodrama auf den Text einlassen.
In verdichteter Form bietet Bibliodrama religiöse Erfahrungsräume, die eine intensiver Glaubenskommunikation ermöglichen.

Angebote im Bereich Bibliodrama im Jahr 2017: “Eintreten in das Buch, das alles trägt”

Nähere Informationen und die Daten der Bibliodrama-Wochenenden und -Tage finden Sie im Ausschreibungsflyer:

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Bibliodrama-Ausbildung

Inhalte und Ziele der Ausbildung

o Kennen- und Anwendenlernen von Bibliodrama als Instrument der Erschließung biblischer Texte und der Glaubenskommunikation,
o Erlernen zentraler Elemente und Interventionsmöglichkeiten in der Anleitung von Bibliodramen: Textauswahl, Raumaufteilung, Rollenfindung, Rollenwahrnehmung, Interview, Reflexion und Glaubendkommunikation,
o Erarbeitung biblischer Theologie und Grundlagen wissenschaftlicher Exegese
o Reflexion und Weiterentwicklung in Bezug auf den eigenen Glauben

Ausbildung Bibliodrama-Leitung September 2017 bis Ende 2019: “Das Reich Gottes ist mitten unter Euch”

Nähere Informationen und den Zeitplan finden Sie im Ausschreibungsflyer:

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Geistliche Tage: “…und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde…”

Lange Zeit meinten wir in Europa, dass große Fluchtbewegungen weit weg von uns passieren:
In Südostasien, in Afrika, im Nahen Osten…. Doch der „globale Marsch” hat auch Europa erreicht. 60 Millionen Menschen sind auf der Flucht, ziehen weg aus ihren Ländern, ohne zu wissen – ob sie überhaupt ankommen und wohin sie kommen werden. „Hoffnungsflüchtlinge” sind es, die sich auf lebensbedrohliche Wege in Länder begeben, die ihnen menschenwürdige Lebensräume eröffnen.*
Dieses Phänomen ist nicht überraschend neu. Die fremdenfreundliche Bibel ist voll von Hoffnungs-flüchtlingsgeschichten. Zwischen den Polen Heimat und Fremde bietet sie ein realistisches, facetten-reiches Bild von Fremden und Fremdheitserfahrungen.

In den Geistlichen Tagen werden wir dieser Thematik in spirituellen Impulsen, Bibelteilen, Bibliodrama und Gesprächen nachgehen. Wir werden auf die Fremdheit in uns selber ebenso schauen, wie uns der Frage stellen, welche Haltung angesichts der Weisungen des 1. und 2. Testamentes in unserer Zeit angemessen ist.

(*vgl.: Paul M. Zulehner, Entängstigt euch! Die Flüchtlinge und das christliche Abendland, Patmos 2016, 2. Auflage)

Flyer zur Veranstaltung

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Weitere Informationen

Auf Anfrage im Sekretariat des Geistlichen Zentrums:
E-Mail schreiben
oder 0261 / 6408-406