Divestment – wie unser Geld den Klimawandel befeuert


Bildungs- und Gästehaus, Mo 12. März 2018

Neues Hintergrundpapier zeigt Zusammenhänge zwischen Geldanlagen und Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen

Was haben unser Geld und unsere Geldanlagen mit klimaschädlichem Kohlestrom und der Verletzung von Menschenrechten sowie der Umweltzerstörung beim Rohstoffabbau zu tun? Leider eine ganze Menge. Denn über Pensions- und Aktienfonds sind wir direkt oder indirekt mit Unternehmen verbunden, die mit ihrem Handeln häufig die Menschenrechte und Umweltschutzauflagen missachten und den Klimawandel befeuern.
Privatleute sowie institutionelle Anleger, d.h. Pensionsfonds, Kirchen und Bistümer sowie Universitäten, achten häufig nur auf die Rendite ihrer Investitionen. Nur wenige von uns machen sich Gedanken darüber, in welchen Bereichen unser Geld angelegt wird und welche Folgen das hat.

Das Hintergrundpapier „Divestment – wie unser Geld den Klimawandel befeuert“ zeigt auf, dass ein Divestment, d.h. die Umschichtung unserer Geldanlagen hin zu nachhaltigen Fonds, eine Möglichkeit ist, der „tödlichen Wirtschaft“ (Papst Franziskus) die finanzielle und moralische Grundlage zu entziehen.
Zusätzlich zum Hintergrundpapier kann man sich beispielsweise bei der Organisation Facing Finance über nachhaltige Geldanlagen informieren. Die Organisation hat auch eine Petition gestartet, um für eine gerechte Rente zu streiten. Facing Finance will erreichen, „dass ein Riesterprodukt nur dann für den Verkauf zugelassen wird, wenn es die Beiträge der Bürger und die staatlichen Zulagen nach sozialen und ökologischen Kriterien anlegt“.

Hier geht es zur Petition

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Tags: Rohstoffpolitik


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