Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen


Fortbildung für Fachkräfte in der Jugendarbeit und Schulsozialarbeit

In wissenschaftlichen Studien berichten 7 – 25% der befragten Jugendlichen von wiederholten Selbstverletzungen, wie Ritzen mit scharfen Gegenständen, Schneiden, Verbrennen etc. Über die ganze Lebensspanne sind ein bis mehrmalige Selbstverletzungen mit 25,6% verbreitet, allerdings liegt der Beginn derartiger Verhaltensweisen vor allem zwischen dem 14. und dem 16. Lebensjahr.
In der Arbeit mit Betroffenen ist es oft herausfordernd, eine eindeutige Haltung einzunehmen, da einerseits Selbstverletzungen ernst genommen werden und gleichzeitig nicht durch Aufmerksamkeit verstärkt werden sollen.
In dieser Fortbildung soll die Abgrenzung von jugendtypischen Verhaltensweisen gegenüber pathologischen Verletzungen sowie die Einordnung und Funktion von Selbstverletzungen dargestellt werden.
Da es im Kontakt oft schwierig erscheint, eine Gesprächsebene zu etablieren und den/die Betroffene für eine Veränderung des selbstverletzenden Verhaltens bzw. für alternative Verhaltensweisen zu motivieren, greift die Fortbildung neben einer kurzen Theorievermittlung auch die Gesprächsführung und mögliche Veränderungsstrategien auf.

Anmeldung bis zum 01. April 2019 bei Frau Stefula beim Kreisjugendamt Mayen-Koblenz: E-Mail schreiben oder 0261/108-566.
Bitte geben Sie mit Ihrer Anmeldung an, ob Sie vegetarisches Essen wünschen.
Die Teilnehmendenzahl ist auf max. 25 Personen

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Fachstelle Plus für Kinder- und Jugendpastoral Koblenz und dem Kreisjugendamt Mayen-Koblenz statt.


Leitung:
Dipl.-Psych. Florian Hammerle, Psychotherapeut

Veranstaltungsort:
Haus Wasserburg

Kosten:

20,00 Euro (inkl. Mahlzeiten)


Anmeldeschluss:
01. April 2019

Beginn:
Dienstag 9. April 2019, 09:00 Uhr

Ende:
Dienstag 9. April 2019, 17:00 Uhr


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