Arbeiten und Leben nach Corona - Was wir aus der Krise lernen können


Digitaler Vortrag und Präsenzveranstaltung mit Dr. Wolfgang Kessler (Anmeldung erforderlich)

Die entscheidende Phase in der Corona-Krise hat begonnen. Mitte März wurde das öffentliche Leben stillgelegt, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Jetzt werden die Beschränkungen Schritt für Schritt gelockert.

Dies ist zunächst richtig. In vielen Regionen ist die Zahl der Neuinfektionen stark zurückgegangen. Gleichzeitig wachsen die Spannungen in der Gesellschaft. Mit jedem Tag nimmt die Sorge über Pleiten von Unternehmen, die soziale Not und eine stark steigende Arbeitslosigkeit zu.

Der Wunsch nach einer schnellen Rückkehr zu dem, was vor der Krise als Normalität galt, ist jedoch nicht die Lösung, sondern das Problem. Er ignoriert, was die Corona-Krise deutlich gemacht hat: »Sie ist ein Weckruf an die Menschheit, mit Natur und Umwelt anders umzugehen. Der Immer-Weiter-Schneller-Mehr-Kapitalismus muss aufhören«, sagt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU)

Wenn dieser Weckruf nicht ungehört verhallen soll, dann wäre die Rückkehr zur Normalität nicht mehr als der Weg in die nächste Krise. Es braucht stattdessen eine grundlegende Debatte über Alternativen zu einer zerstörerischen Wachstumspolitik, zur Globalisierung, zur ständig zunehmenden Spaltung von Arm und Reich. Die Wirtschaft muss den Menschen dienen und nicht umgekehrt.

An diesem Abend wollen wir Wege zu einer besseren Welt nach Corona diskutieren. Damit es nicht schon bald heißt: Nach der Krise ist vor der Krise.

Die Veranstaltung findet mit 15 Plätzen in Haus Wasserburg in Vallendar und mit 95 Plätzen über die Online-Plattform Zoom statt.

Anmeldung Präsenzveranstaltung Haus Wasserburg

Anmeldung Onlineveranstaltung

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der KEB Koblenz.

Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung.


Leitung:
Dr. Wolfgang Kessler, Wirtschaftspublizist und ehemaliger Chefredakteur von Publik Forum

Veranstaltungsort:
Haus Wasserburg/online



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