Religionssensible Politische Bildungsarbeit


Seit Oktober 2020 ist die Projektstelle der „Religionssensiblen Politischen Bildungsarbeit“ (RSB) in Haus Wasserburg mit einer 50%-Stelle angesiedelt. Träger der bundesweiten Stellen ist die AKSB (Arbeitsgemeinschaft Katholisch Sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland) Worum geht es bei dieser Arbeit?

Das Projekt

Junge Menschen können und müssen sich heute zwischen vielen Möglichkeiten entscheiden, wie sie sich weiterentwickeln möchten. Das gilt auch für die Bereiche Politik und Religion.
Der Zugang zu Religionen und politischen Strömungen ist über die Medien relativ einfach. Dies nutzen auch Anhänger/-innen extremer Ideologien für ihre Zwecke. Es ist eine immer anspruchsvollere Herausforderung für die politische Bildung, junge Menschen zu unterstützen, eigenständige mündige Bürger/-innen zu werden.

Kernziele des Projekts

In ihrem bundesweiten Projekt „Religionssensible politische Bildungsarbeit“ stärkt die AKSB Jugendliche durch politische Bildung gegen religiös motivierten Extremismus. Die Bildungsarbeit möchte junge Menschen darin fördern, ihre Persönlichkeit auszubilden. Dazu zählt, dass sie ihre eigene Meinung vertreten und die Meinungen anderer respektieren können. Sie üben das friedliche Zusammenleben in einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft.
Die politische Bildung erschließt Religion als positive Ressource für die Gesellschaft. Die Jugendlichen können religiöse, kulturelle und politische Vielfalt als Bereicherung für sich selbst erleben. Die Bildungsarbeit verfolgt einen primärpräventiven Ansatz und richtet sich an alle Jugendlichen.

Projektstruktur

In dem Projekt arbeiten Referent/-innen der politischen Bildung der AKSB mit Jugendmigrationsdiensten, Schulen und Präventionseinrichtungen zusammen. Gemeinsam werden passgenaue Projekte für die Jugendlichen konzipiert und durchgeführt. Darüber hinaus führt die AKSB Fortbildungen für Jugendmigrationsdienste und Multiplikator/-innen der politischen Jugendbildung durch. Das Projekt ist Teil des Bundesvorhabens „Respekt Coaches | Anti-Mobbing-Profis“.
Für Haus Wasserburg begleitet Karin Sahinkuye diese Stelle seit März 2021.

Projektstelleninhaberin Karin Sahinkuye

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