Zu Gast in Haus Wasserburg? - Aber sicher!: Allgemeinverbindliche Hygiene-Regeln für Gäste


Je nach Veranstaltung gelten im Haus die Hygienekonzepte, die auf der Homepage des Landes Rheinland-Pfalz veröffentlicht sind:

  • Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz
  • Hygienekonzept für Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit sowie der Kulturpädagogik in Rheinland-Pfalz
  • Hygienekonzept für außerschulische Bildungsmaßnahmen, Aus-, Fort- und Weiterbildung
    Diese bilden die Grundlage für weiterführende Bestimmungen im Haus.

Die Gruppenleitungen im Sinne dieses Hygienekonzeptes sind bei Gästehausbelegungen die Gruppenverantwortlichen bzw. die von der buchenden Stelle benannten Personen, bei Schulen die begleitenden Lehrpersonen. Lediglich bei von unserem pädagogischen Personal betreuten Veranstaltungen (Orientierungs- und Besinnungstage, Teamtraining, Gemeinschaftserlebnistage) übernehmen die Kursleitenden während der Kurzzeiten die Aufgaben der Gruppenleitung.

1. Persönliche Hygiene

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Diese erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Die Gruppenleitung hat die Aufgabe, Ihrer Gruppe folgende wichtigste Maßnahmen zur persönlichen Hygiene in geeigneter Form mitzuteilen; die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Kommunikation und Einhaltung dieser Regeln.

  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause bleiben bzw. beim Auftreten der Symptome während des Aufenthaltes die Gruppenleitung informieren, die dann weitere Schritte (Abholung der betroffenen Person etc.) veranlasst.
  • Personen mit positivem oder angeordnetem Corona-Test bzw. angeordneter Quarantäne ist ein Besuch des Hauses untersagt.
  • Mindestens 1,50 m Abstand halten; keine Berührungen und Umarmungen und kein Händeschütteln. Ausgenommen vom Abstandsgebot sind lediglich Personen mit einer Behinderung, die eine unmittelbare Begleitung erforderlich macht.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Gründliche Händehygiene nach Betreten des Haues, nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, vor und nach dem Essen, nach dem Toiletten-Gang etc. durch

a) Händewaschen mit Seife für 20 bis 30 Sekunden: Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion der Mikroorganismen. Viel wichtiger sind die Dauer des Händewaschens und das Maß der Reibung beim Einseifen der Hände.

oder

b) Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten.

  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge bzw. in ein Einwegtaschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen wird der größtmögliche Abstand zu anderen Personen eingehalten und sich weggedreht.
  • Wir weisen darauf hin, dass Personen mit erhöhtem Risiko auf einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion oder mit Risikopersonen im häuslichen Umfeld nicht an Veranstaltungen in Haus Wasserburg teilnehmen sollten. Die Entscheidung darüber obliegt der jeweils betroffenen Person bzw. der Gruppenleitung.

2. Maskengebot

Das Maskengebot für Menschen über sechs Jahren gilt im gesamten Haus; es eine Medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 zu tragen, die von den Gästen selbst mitzubringen ist.
Das Maskengebot betrifft in Haus Wasserburg insbesondere die Gänge und Treppenhäuser, das Foyer sowie alle gemeinschaftlich genutzten Seminar- und Freizeiträume und die Toilettenräume und Vorräume der Duschen; auch beim Betreten des Speisesaales und beim Gang durch den Speisesaal ist eine Maske zu tragen. Lediglich während der Mahlzeit am festen Platz im Speisesaal sowie je nach Inzidenz und vorheriger Absprache mit der Hausleitung am festen Platz in den Seminarräumen darf die Maske abgenommen werden. Gerade im Speisesaal und in den Seminarräumen ist die Einhaltung der Abstandregeln daher besonders wichtig. Aus diesem Grund dürfen auch nur die gekennzeichneten Plätze besetzt werden.
Besucherinnen und Besucher, die keine Maske zur Hand haben, erhalten gegen eine Spende von mindestens 1,00 Euro Einweg-OP-Masken am Empfang.
Durch Masken können Tröpfchen, die z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann durch das Tragen einer Maske verringert werden (Fremdschutz).
Trotz Maskengebot sind alle Hygienevorschriften und der Mindestabstand zwingend einzuhalten.

Hinweise zum Umgang mit den Masken:

  • Auch mit Maske soll der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Die Hände sollten vor Anlegen der Maske gründlich mit Seife gewaschen werden.
  • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite, aber auch die Innenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollten diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden.
  • Eine mehrfache Verwendung an einem Tag ist unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Eine zwischenzeitliche Lagerung erfolgt dabei trocken an der Luft (nicht in geschlossenen Behältern!), sodass Kontaminationen der Innenseite der Maske aber auch Verschleppungen auf andere Oberflächen vermieden werden.
  • Die Maske sollte nach abschließendem Gebrauch in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.

3. Testpflicht

Je nach Veranstaltungsart und nach Inzidenz im Landkreis Mayen-Koblenz gilt eine Testpflicht bei Anreise. Über die genauen Regelungen kann erst kurz vor der Ankunft Auskunft gegeben werden. Zurzeit ist bei Anreise ein aktueller Coronatest oder der Nachweis einer vollständigen Impfung oder ein Genesenennachweis vorzulegen.
Bei mehrtätigen Aufenthalten ist für ungeimpfte oder nicht-genesene Personen alle 72 Stunden, gerechnet ab Vornahme der jeweils letzten Testung, eine erneute Testung vorzunehmen. Wir raten aber dringend zu häufigeren Testungen vor Ort, spätestens jedoch vor der Abreise. Auch Geimpfte und Genesene sollten sich regelmäßig testen. Die Tests müssen von den Gruppen selbst mitgebracht werden.

Der Test auf das Vorliegen des Coronavirus SARS-CoV-2 muss durch
1. einen PoC-Antigen-Test durch geschultes Personal (Schnelltest), der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen und auf der Website
https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html gelistet ist,
oder
2. einen PoC-Antigen-Test zur Eigenanwendung (Selbsttest), der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen und auf der Website
https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html gelistet ist,
durchgeführt werden.
Die Testpflicht gilt nicht für Kinder bis einschließlich fünf Jahre.
Der Test darf nicht vor mehr als 24 Stunden vorgenommen worden sein und das Ergebnis muss durch die den Test durchführende Stelle bestätigt sein; die Bestätigung ist vor dem Betreten der Einrichtung vorzulegen. Im Fall einer Selbsttestung ist der Test vor dem Betreten der Einrichtung in Anwesenheit einer von dem Betreiber der Einrichtung beauftragten Person von der Besucherin oder dem Besucher durchzuführen.

4. Schnelles und effizientes Lüften

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften der Seminar-, Freizeit- und Gemeinschaftsräume sowie der Fremdenzimmer, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich ist eine Lüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird.

  • Stoßlüften: Während der Arbeitsphasen alle 20 Minuten in den Seminar-, Freizeit- und Gemeinschaftsräumen mit weit geöffneten Fenstern lüften.
  • Im Winter drei bis fünf Minuten, im Sommer zehn bis zwanzig Minuten lüften.
  • Nach ca. 45 Minuten über eine längere Zeit lüften.
  • Querlüften: Wenn möglich, gegenüberliegende Fenster gleichzeitig weit öffnen.
  • Beim Stoß- und Querlüften sinkt die Raumtemperatur nur um wenige Grad ab und steigt nach dem Schließen der Fenster schnell wieder an.

5. Maßnahmen in den Seminar- und Gruppenräumen

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss in den Seminar- und Gruppenräumen ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden und es gilt Maskenpflicht; lediglich am festen Platz ist die Maske je nach Inzidenz und vorheriger Absprache mit der Hausleitung entbehrlich. Interaktive Methoden, die persönliche Nähe erfordern, sind zu vermeiden; auf intensives Sprechen, Schreien oder Singen sollte verzichtet werden. Zudem ist ein möglichst großer Raum zu wählen bzw. es sollte geprüft werden, inwieweit die Aktivität ins Freie verlagert werden kann; bei Tätigkeiten mit erhöhtem Aerosolausstoß ist der Mindestabstand zwischen der Personen auf 3,00 Meter zu erhöhen.
Die Möblierung sollte so weit wie möglich auseinandergestellt werden und es muss feste Plätze geben, die von der Gruppenleitung auf einem Sitzplan dokumentiert werden. Bei Veranstaltungen mit Übernachtung sollen bei der Sitzordnung im Seminar- oder Gruppenraum die Zimmerkonstellationen berücksichtigt werden.
Medien und Materialien (z.B. Stifte, Fernbedienungen etc.) sollen jeweils nur von einer Person genutzt und nicht untereinander weitergegeben werden bzw. diese vor der Weitergabe gereinigt bzw. desinfiziert werden.
Die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Regeln.

6. Maßnahmen in den Freizeiträumen

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss in den Freizeiträumen ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden und es gilt Maskenpflicht. Aktivitäten, die persönliche Nähe erfordern, sind zu vermeiden; auf intensives Sprechen, Schreien oder Singen sollte verzichtet werden.
Am Eingang der Räume wird durch einen Aushang angegeben, wie viele Personen sich in den Räumen aufhalten dürfen. Im Hinblick auf die eigene Sicherheit ist diese Zahl nicht zu überschreiten und der Raum sofort wieder zu verlassen, wenn die Höchstzahl erreicht ist.
Spielutensilien sollen jeweils nur von einer Person genutzt und nicht untereinander weitergegeben werden bzw. diese vor der Weitergabe gereinigt bzw. desinfiziert werden. Entsprechende Reinigungsmittel stehen in den Räumen bereit.
Die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Regeln.

7. Maßnahmen im Speisesaal

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Speisesaal ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den einzelnen Tischgruppen eingehalten werden und es gilt Maskenpflicht; lediglich am festen Platz ist die Maske entbehrlich. Auf intensives Sprechen, Schreien oder Singen ist zu verzichten. Die Hausleitung wird durch die entsprechende Anordnung der Möblierung im Speisesaal Sorge dafür tragen, dass die notwendigen Abstände eingehalten werden können. Im Speisesaal muss es zudem feste Plätze geben, die von der Gruppenleitung auf einem Sitzplan dokumentiert werden sollen. Bei Veranstaltungen mit Übernachtung sollen bei der Besetzung der Tische im Speisesaal die Zimmerkonstellationen berücksichtigt werden.
Frühstück, Mittagessen und Abendessen werden in Buffetform angeboten. Bitte desinfizieren Sie sich vor dem Herantreten ans Buffet die Hände und tragen Mund-Nasen-Schutz bis Sie
am Tisch Platz genommen haben.
Wenn warme oder kalte Getränke in Kannen angeboten werden, soll diese jeweils nur von einer Person angefasst werden, die den Getränkeservice für die Gruppe übernimmt; sinngemäß ist bei einem etwaig bestellten Stehkaffee bzw. beim Nachmittagskaffee zu verfahren.
Getränke aus dem Getränkespender dürfen nur in je frische Gläser eingefüllt werden.
Bei der Selbstbedienung am Heißgetränkeautomat sowie am Getränkekühlschrank sind zuvor die Hände zu desinfizieren.
Die Gruppenleitung trägt Sorge dafür, dass die Abstände im Speisesaal eingehalten werden, insbesondere, indem sie die einzelnen Tischgruppen getrennt zum Buffet bittet.
Vor dem Betreten des Speisesaales sind zusätzlich die Hände am dafür vorgesehenen Desinfektionsmittelspender vor der Speisesaaltüre zu desinfizieren.
Die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Regeln und sorgt für einen geregelten Ablauf im Speisesaal.

8. Maßnahmen in den Sanitärräumen

In den Toilettenräumen sind ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt; Desinfektionsmittelspender befinden sich darüber hinaus auf den Toiletten sowie vor den Toilettenräumen am Aufzug im 1. und 2. Stock. Bitte geben Sie am Empfang Bescheid, wenn Seife, Handtücher oder Desinfektionsmittel nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden sind.
Entsprechende Auffangbehälter für Einmalhandtücher sind vorhanden und werden bei Belegung mindestens zweimal täglich geleert.
Obschon die sanitären Anlagen bei Belegung mindestens zweimal täglich gereinigt und mehrmals am Tag kontrolliert werden, melden Sie grobe Verschmutzungen der Räume bitte unverzüglich am Empfang.
Am Eingang der Toiletten wird durch einen Aushang angegeben, wie viele Personen sich in den Toilettenräumen aufhalten dürfen. Im Hinblick auf die eigene Sicherheit ist diese Zahl nicht zu überschreiten und der Toilettenraum sofort wieder zu verlassen, wenn die Höchstzahl erreicht ist.
Die Gemeinschaftsduschräume werden den einzelnen Zimmern ohne Dusche fest zugewiesen (Beschilderung beachten); die so beschilderten Duschräume dürfen auch nur von den Bewohnenden der angegebenen Zimmer genutzt werden.
Bitte beachten Sie, dass Abstandsgebot und Maskenpflicht in diesen Bereichen in besonderem Maße gelten.
Die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Regeln.

9. Wegeführung

Das Betreten des Hauses ist nur durch den Haupteingang, das Verlassen nur durch den Seitenausgang erlaubt. Am Haupteingang und Seitenausgang steht Handdesinfektionsmittel zur Verfügung.
Die Gänge im Erdgeschoss sowie im ersten und zweiten Stock sind nur in die gekennzeichnete Richtung zu begehen. Das große Treppenhaus am Aufzug ist für den Aufstieg, das kleine Treppenhaus nur für den Abstieg vorgesehen.
Der Zugang zu Speisesaal, Bistro, Erfrischungsraum und Atlantis erfolgt über den Treppenabgang gegenüber der Aula. Hier ist Gegenverkehr zu vermeiden; eine entsprechende Beschilderung ist angebracht.
Der Zugang zu Atelier und Matimbar erfolgt über das Treppenhaus am Seiteneingang. Auch hier ist Gegenverkehr zu vermeiden; eine entsprechende Beschilderung ist angebracht.
Im Notfall oder bei Alarm sind diese Regeln außer Kraft gesetzt.
Außer für mobilitätseingeschränkte Personen ist von der Nutzung des Aufzuges abzusehen.
Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Besucherinnen und Besucher gleichzeitig über die Gänge laufen; dies ist bei der Pausen- und Freizeitgestaltung zu beachten.
Die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für Kommunikation und Einhaltung dieser Regeln.

10. Mehrere Gruppen im Haus

Im Falle von zwei oder mehr unterschiedlichen Gruppen im Haus wird die Haus- bzw. Kursleitung durch Zuweisung fester Essenszeiten dafür Sorge tragen, dass sich die Gruppen möglichst nicht begegnen. Zudem werden die Räume des Hauses den einzelnen Gruppen zugewiesen. Die Gruppenleitungen mögen sich bezüglich der Nutzung der Freizeiträume bitte absprechen.
Die Gruppenleitungen werden dringend gebeten, sich an die Essens- und Pausenzeiten zu halten, nur die zugewiesenen Räume zu nutzen und für die Trennung der Gruppen zu sorgen.
Im Speisesaal werden die Essenszeiten so gewählt, dass die Tische nach der Nutzung durch eine Gruppe entsprechend gründlich gereinigt werden können.

11. Veranstaltungen mit Übernachtung

Wenn es die Belegung zulässt, werden maximal zwei Übernachtungsgruppen das Haus gleichzeitig belegen, denen jeweils ein Stockwerk zugeordnet wird, und die Zimmer sollten je nach Belegungssituation jeweils nur von maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten belegt werden. Nähere Informationen zur Belegungssituation des Hauses und zur Zimmerbelegung können im Vorfeld der Belegung mit der Hausleitung besprochen werden. Außer den Begleitpersonen zur Übernahme der Aufsichtspflicht sowie dem Reinigungspersonal und der Haustechnik haben andere Personen keinen Zutritt zu fremden Zimmern.
Bei der Zimmerplanung werden die Zimmer mit Dusche und WC vorrangig belegt. Bewohnende von Zimmern mit WC bitten wir dringend darum, im Rahmen ihres Aufenthaltes das WC auf dem Zimmer und kein öffentliches WC im Haus zu nutzen.
Die Zimmer werden im Rahmen des Aufenthaltes nicht zwischengereinigt, sofern dieser nicht länger als vier Übernachtungen dauert.
Am Abreisetag müssen die Zimmer in der Regel bis 8:30 Uhr geräumt sein; Ausnahmen werden von der Hausleitung bestimmt. Das Gepäck wird in einem Raum zwischengelagert; dabei sollte dringend auf entsprechende Abstände geachtet werden.

12. Datenerhebung und Meldepflicht / Zutritt weiterer betriebsfremder Personen

Zur Nachverfolgung von Infektionsketten ist die Erhebung von personenbezogenen Daten unerlässlich; dazu legt die Gruppenleitung im Anschluss an die Veranstaltung eine vollständige Dokumentation der Aufenthaltszeiträume mit den dazu gehörenden personenbezogenen Daten aller Besucherinnen und Besucher (Name, Adresse, Telefonnummer, Ankunfts- und Abreisezeit) sowie etwaige Sitzpläne vor. Diese Listen sollten von den Gästen nicht handschriftlich einzeln vor Ort ausgefüllt werden, sondern von der Gruppenleitung, um eine Infektion über das Weitereichen der Liste etc. zu vermeiden. Die Dokumentation wird einen Monat datenschutzkonform aufbewahrt und danach vernichtet; sie wird dem Gesundheitsamt auf Verlangen übergeben, damit es im Infektions- oder Verdachtsfall die betroffenen Personen informieren kann.
Werden der Gruppenleitung während oder nach dem Aufenthalt im Haus ein oder mehrere Infektions- oder Verdachtsfälle unter den Besucherinnen und Besuchern bekannt, sind diese dem Haus unverzüglich zu melden.
Weitere betriebsfremde Personen (Lieferanten, Handwerker, Auskunftsuchende…) melden sich nach Betreten des Hauses unverzüglich am Empfang oder bei der Haustechnik an und hinterlassen dort auf einem dafür vorbereiteten Formular Ihre personenbezogenen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer). Zusätzlich müssen die Aufenthaltszeiten im Haus sowie die betretenen Bereiche des Hauses dokumentiert werden. Auch diese Dokumentation wird einen Monat datenschutzkonform aufbewahrt und danach vernichtet; sie wird dem Gesundheitsamt auf Verlangen übergeben, damit es im Infektions- oder Verdachtsfall die betroffenen Personen informieren kann.

13. Zuwiderhandlung

Gästen, die nicht zur Einhaltung dieser Regeln bereit sind, ist im Rahmen des Hausrechts der Zutritt zu verwehren.

14. Dokumentation der Aufgaben der Gruppenleitung

Zur Sicherstellung, dass die Gruppenleitung ihre Aufgaben zur Kenntnis genommen und verstanden hat, bestätigt diese die Kenntnisnahme des Hygieneplans für Gäste auf einem Formular und verpflichtet sich damit, für die Umsetzung der Regeln in ihrer Gruppe zu sorgen.