Zu Gast in Haus Wasserburg? - Aber sicher!: Allgemeinverbindliche Hygiene-Regeln für Gäste


1. Persönliche Hygiene

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Diese erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Die Gruppenleitung hat die Aufgabe, Ihrer Gruppe folgende wichtigste Maßnahmen zur persönlichen Hygiene in geeigneter Form mitzuteilen; die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Kommunikation und Einhaltung dieser Regeln.

  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause bleiben bzw. beim Auftreten der Symptome während des Aufenthaltes die Gruppenleitung informieren, die dann weitere Schritte (Abholung der betroffenen Person etc.) veranlasst.
  • Personen mit positivem oder angeordnetem Corona-Test bzw. angeordneter Quarantäne ist ein Besuch des Hauses untersagt.
  • Mindestens 1,50 m Abstand halten; keine Berührungen und Umarmungen und kein Händeschütteln. Ausgenommen vom Abstandsgebot sind lediglich Personen mit einer Behinderung, die eine unmittelbare Begleitung erforderlich macht.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Gründliche Händehygiene nach Betreten des Haues, nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, vor und nach dem Essen, nach dem Toiletten-Gang etc. durch

a) Händewaschen mit Seife für 20 bis 30 Sekunden: Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion der Mikroorganismen. Viel wichtiger sind die Dauer des Händewaschens und das Maß der Reibung beim Einseifen der Hände.

oder

b) Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten.

  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge bzw. in ein Einwegtaschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen wird der größtmögliche Abstand zu anderen Personen eingehalten und sich weggedreht.
  • Wir weisen darauf hin, dass Personen mit erhöhtem Risiko auf einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion oder mit Risikopersonen im häuslichen Umfeld nicht an Veranstaltungen in Haus Wasserburg teilnehmen sollten. Die Entscheidung darüber obliegt der jeweils betroffenen Person bzw. der Gruppenleitung.

2. Maskengebot

Immer dort, wo der Mindestabstand von 1,50 m nicht durchgehend gewährleistet werden kann, gilt ein Maskengebot für Menschen über sechs Jahren; dann ist ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder eine textile Barriere (Mund-Nasen-Bedeckung MNB, community mask oder Behelfsmaske) zu tragen, die von den Gästen selbst mitzubringen ist.
Das Maskengebot betrifft in Haus Wasserburg insbesondere die Gänge und Treppenhäuser, das Foyer sowie alle gemeinschaftlich genutzten Freizeiträume und die Toilettenräume und Vorräume der Duschen. Beim Betreten des Speisesaales und beim Gang durch den Speisesaal ist ebenfalls eine Maske zu tragen, die erst am Platz abgenommen werden darf; gerade im Speisesaal ist die zusätzliche Einhaltung der Abstandregeln besonders wichtig. Aus diesem Grund dürfen auch nur die gekennzeichneten Plätze besetzt werden.
In den Seminar- und Gruppenräumen kann auf eine Maske nur verzichtet werden, wenn gewährleistet ist, dass alle Anwesenden den Mindestabstand einhalten und auf ihren festen Plätzen sitzen.
Besucherinnen und Besucher, die keine Maske zur Hand haben, erhalten gegen eine Spende von mindestens 1,00 Euro Einwegmasken am Empfang.
Durch Masken können Tröpfchen, die z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann durch das Tragen einer Maske verringert werden (Fremdschutz).
Trotz Maskengebot sind alle Hygienevorschriften zwingend einzuhalten.

Hinweise zum Umgang mit den Behelfsmasken:

  • Auch mit Maske soll der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Die Hände sollten vor Anlegen der Maske gründlich mit Seife gewaschen werden.
  • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite, aber auch die Innenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollten diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden.
  • Eine mehrfache Verwendung an einem Tag ist unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Eine zwischenzeitliche Lagerung erfolgt dabei trocken an der Luft (nicht in geschlossenen Behältern!), sodass Kontaminationen der Innenseite der Maske aber auch Verschleppungen auf andere Oberflächen vermieden werden.
  • Die Maske sollte nach abschließendem Gebrauch in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Masken sollten täglich bei mindestens 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.
    Die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Kommunikation und Einhaltung dieser Regeln und macht die Gruppe im Vorfeld der Veranstaltung auf das Mitbringen einer ausreichenden Anzahl von Masken aufmerksam.

3. Maßnahmen in den Seminar- und Gruppenräumen

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss in den Seminar- und Gruppenräumen ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Interaktive Methoden, die persönliche Nähe erfordern, sind zu vermeiden; auf intensives Sprechen, Schreien oder Singen sollte verzichtet werden. In Situationen, in denen sich die Gäste frei im Raum bewegen, sind ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen sowie ein großer Raum zu wählen bzw. die Aktivität ins Freie zu verlagern; beim Singen bzw. bei Tätigkeiten mit erhöhtem Aerosolausstoß ist der Mindestabstand zwischen der Personen auf 3,00 Meter zu erhöhen.
Die Möblierung sollte so weit wie möglich auseinandergestellt werden und es muss feste Plätze geben, die von der Gruppenleitung auf einem Sitzplan dokumentiert werden.
Besonders wichtig ist zudem das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird.
Medien und Materialien (z.B. Stifte, Fernbedienungen etc.) sollen jeweils nur von einer Person genutzt und nicht untereinander weitergegeben werden bzw. diese vor der Weitergabe gereinigt bzw. desinfiziert werden.
Die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Regeln.

4. Maßnahmen im Speisesaal

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Speisesaal ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den einzelnen Tischgruppen eingehalten werden. Auf intensives Sprechen, Schreien oder Singen ist zu verzichten. Die Hausleitung wird durch die entsprechende Anordnung der Möblierung im Speisesaal Sorge dafür tragen, dass die notwendigen Abstände eingehalten werden können. Im Speisesaal muss es zudem feste Plätze geben, die von der Gruppenleitung auf einem Sitzplan dokumentiert werden sollen.
Die warmen Speisen werden grundsätzlich vom Küchenpersonal an der Theke ausgegeben; Frühstück, Abendessen und Salattheke werden in Buffetform angeboten. Wenn warme oder kalte Getränke in Kannen angeboten werden, soll diese jeweils nur von einer Person angefasst werden, die den Getränkeservice für die Gruppe übernimmt; sinngemäß ist bei einem etwaig bestellten Stehkaffee bzw. beim Nachmittagskaffee zu verfahren.
Ein öffentlich zugänglicher Getränkespender kann zurzeit nicht angeboten werden; Getränke in PET-Flaschen können mittels des Getränkeautomaten am Speisesaal oder in dafür bereitgestellten gruppenbezogenen Kühlschränken erworben werden. Zum Mittag- und Abendessen gibt es ein Freigetränk pro Person.
Die Gruppenleitung trägt Sorge dafür, dass die Abstände im Speisesaal eingehalten werden, insbesondere, indem sie die einzelnen Tischgruppen getrennt zum Buffet bittet.
Vor dem Betreten des Speisesaales sind die Hände am dafür vorgesehenen Desinfektionsmittelspender zu desinfizieren.
Die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Regeln und sorgt für einen geregelten Ablauf im Speisesaal.

5. Maßnahmen in den Sanitärräumen

In den Toilettenräumen sind ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt; Desinfektionsmittelspender befinden sich darüber hinaus auf den Toiletten im Erdgeschoss sowie vor den Toilettenräumen am Aufzug im 1. und 2. Stock. Bitte geben Sie am Empfang Bescheid, wenn Seife, Handtücher oder Desinfektionsmittel nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden sind.
Entsprechende Auffangbehälter für Einmalhandtücher sind vorhanden und werden bei Belegung mindestens zweimal täglich geleert.
Obschon die sanitären Anlagen bei Belegung mindestens zweimal täglich gereinigt und mehrmals am Tag kontrolliert werden, melden Sie grobe Verschmutzungen der Räume bitte unverzüglich am Empfang.
Am Eingang der Toiletten wird durch einen Aushang angegeben, wie viele Personen sich in den Toilettenräumen aufhalten dürfen. Im Hinblick auf die eigene Sicherheit ist diese Zahl nicht zu überschreiten und der Toilettenraum sofort wieder zu verlassen, wenn die Höchstzahl erreicht ist.
Die Gemeinschaftsduschräume werden den einzelnen Zimmern ohne Dusche fest zugewiesen (Beschilderung beachten); die so beschilderten Duschräume dürfen auch nur von den Bewohnenden der angegeben Zimmer genutzt werden.
Bitte beachten Sie, dass Abstandsgebot und Maskenpflicht in diesen Bereichen in besonderem Maße gelten.
Die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Regeln.

6. Wegeführung

Das Betreten des Hauses ist nur durch den Haupteingang, das Verlassen nur durch den Seitenausgang erlaubt. Am Haupteingang und Seitenausgang steht Handdesinfektionsmittel zur Verfügung.
Die Gänge im Erdgeschoss sowie im ersten und zweiten Stock sind nur in die gekennzeichnete Richtung zu begehen. Das große Treppenhaus am Aufzug ist für den Aufstieg, das kleine Treppenhaus nur für den Abstieg vorgesehen.
Der Zugang zu Speisesaal, Bistro, Erfrischungsraum und Atlantis erfolgt über den Treppenabgang gegenüber der Aula; das Verlassen ist nur durch eine der Außentüren über das Multispielfeld möglich.
Der Treppenabgang Richtung Atelier und Matimbar ist für den Publikumsverkehr gesperrt; diese Räume können daher zurzeit auch leider nicht genutzt werden.
Im Notfall oder bei Alarm sind diese Regeln außer Kraft gesetzt.
Außer für mobilitätseingeschränkte Personen ist von der Nutzung des Aufzuges abzusehen.
Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Besucherinnen und Besucher gleichzeitig über die Gänge laufen; dies ist bei der Pausen- und Freizeitgestaltung zu beachten.
Die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für Kommunikation und Einhaltung dieser Regeln.

7. Mehrere Gruppen im Haus

Im Falle von zwei oder mehr unterschiedlichen Gruppen im Haus wird die Haus- bzw. Kursleitung durch Zuweisung fester Essens- und Pausenzeiten dafür Sorge tragen, dass sich die Gruppen möglichst nicht begegnen. Zudem werden die Räume des Hauses den einzelnen Gruppen zugewiesen.
Die Gruppenleitungen werden dringend gebeten, sich an die Essens- und Pausenzeiten zu halten, nur die zugewiesenen Räume zu nutzen und für die Trennung der Gruppen zu sorgen.
Im Speisesaal werden die Essenszeiten so gewählt, dass die Tische nach der Nutzung durch eine Gruppe entsprechend gründlich gereinigt werden können.

8. Veranstaltungen mit Übernachtung

Wenn es die Belegung zulässt, werden maximal zwei Übernachtungsgruppen das Haus gleichzeitig belegen, denen jeweils ein Stockwerk zugeordnet wird, und die Zimmer sollen jeweils nur von maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten belegt werden. Außer den Begleitpersonen zur Übernahme der Aufsichtspflicht sowie dem Reinigungspersonal und der Haustechnik haben andere Personen keinen Zutritt zu fremden Zimmern.
Bei der Zimmerplanung werden die Zimmer mit Dusche und WC vorrangig belegt. Bewohnende von Zimmern mit WC bitten wir dringend darum, im Rahmen ihres Aufenthaltes das WC auf dem Zimmer und kein öffentliches WC im Haus zu nutzen.
Die Zimmer werden im Rahmen des Aufenthaltes nicht zwischengereinigt, sofern dieser nicht länger als vier Übernachtungen dauert.
Am Abreisetag müssen die Zimmer in der Regel bis 8:30 Uhr geräumt sein; Ausnahmen werden von der Hausleitung bestimmt. Das Gepäck wird in einem Raum zwischengelagert; dabei sollte dringend auf entsprechende Abstände geachtet werden.

9. Datenerhebung und Meldepflicht / Zutritt weiterer betriebsfremder Personen

Zur Nachverfolgung von Infektionsketten ist die Erhebung von personenbezogenen Daten unerlässlich; dazu legt die Gruppenleitung im Anschluss an die Veranstaltung eine vollständige Dokumentation der Aufenthaltszeiträume mit den dazu gehörenden personenbezogenen Daten aller Besucherinnen und Besucher (Name, Adresse, Telefonnummer, Ankunfts- und Abreisezeit) vor. Diese Liste sollte von den Gästen nicht handschriftlich einzeln vor Ort ausgefüllt werden, sondern von der Gruppenleitung, um eine Infektion über das Weitereichen der Liste etc. zu vermeiden. Die Dokumentation wird einen Monat datenschutzkonform aufbewahrt und danach vernichtet; sie wird dem Gesundheitsamt auf Verlangen übergeben, damit es im Infektions- oder Verdachtsfall die betroffenen Personen informieren kann.
Werden der Gruppenleitung nach dem Aufenthalt im Haus ein oder mehrere Infektions- oder Verdachtsfälle unter den Besucherinnen und Besuchern bekannt, sind diese dem Haus unverzüglich zu melden.
Weitere betriebsfremde Personen (Lieferanten, Handwerker, Auskuftsuchende…) melden sich nach Betreten des Hauses unverzüglich am Empfang oder bei der Haustechnik an und hinterlassen dort auf einem dafür vorbereiteten Formular Ihre personenbezogenen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer). Zusätzlich müssen die Aufenthaltszeiten im Haus sowie die betretenen Bereiche des Hauses dokumentiert werden. Auch diese Dokumentation wird einen Monat datenschutzkonform aufbewahrt und danach vernichtet; sie wird dem Gesundheitsamt auf Verlangen übergeben, damit es im Infektions- oder Verdachtsfall die betroffenen Personen informieren kann.

10. Zuwiderhandlung

Gästen, die nicht zur Einhaltung dieser Regeln bereit sind, ist im Rahmen des Hausrechts der Zutritt zu verwehren.

11. Dokumentation der Aufgaben der Gruppenleitung

Zur Sicherstellung, dass die Gruppenleitung ihre Aufgaben zur Kenntnis genommen und verstanden hat, bestätigt diese die Kenntnisnahme des Hygieneplans für Gäste auf einem Formular vor Ort und verpflichtet sich damit, für die Umsetzung der Regeln in ihrer Gruppe zu sorgen.